Türchen 24

Zum heiligen Abend gibt es, wie hätte es auch anders sein können, die Weihnachtsgeschichte der Weihnachtsgeschichten, die Geburt Jesus.

In Nazaret wohnte eine junge Frau namens Maria. Eines Tages schwebte plötzlich ein Engel, der Engel Gabriel, vor ihr, der ihr verkündete, dass sie sich nicht fürchten müsse, denn er sei von Gott geschickt und sie bald ein Kind bekommen würde. Dieses würde Jesus heißen und alle Menschen würden es den „Sohn Gottes“ nennen.

Josef, Marias Verlobter, war traurig, als er von Marias Schwangerschaft hörte, denn er glaubte, Maria habe ihn angelogen und sei mit einem anderen Mann zusammen. Doch als im im Traum ein Engel erschien, der ihm die Angst nahm: „Fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen.“ Der Engel erklärte, dass Maria ihn nicht belogen hätte, sondern das Kind der Sohn Gottes sei und er ihn Jesus nennen soll.

Als Josef aufwachte, tat er, was der Engel ihm gesagt hatte. Er nahm Maria zur Frau. Und er würde das Kind Jesus nennen. 

In dieser Zeit befahl der römische Kaiser allen Bewohnern, in ihre Heimat zu gehen. Er wollte zählen, wie viele Leute in seinem Reich lebten. Und so mussten sich auch Josef und Maria auf den Weg nach Betlehem machen. Der Weg war sehr beschwerlich, da Maria hochschwanger war. Sie mussten irgendwo übernachten – aber egal, wo sie anklopften: niemand hatte ein Bett für sie frei.

Schließlich fanden sie ein Gasthaus, was ihnen wenigstens den Stall anbot, in der sie bleiben konnten. In dieser Nacht bekam Maria ihren Sohn. Diese Nacht nennen wir deshalb die „Heilige Nacht“. Wie der Engel es gesagt hatte, gab Josef ihm den Namen Jesus.

In der Nähe saßen Hirten auf dem Feld und bewachten ihre Schafherde. Sie erschraken als ein Engel plötzlich vor ihnen schwebte. „Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude!“, sagte er und erzählte ihnen von der Geburt des Sohnes Gottes. Daraufhin machten sich die Hirten neugierig auf den Weg zum Stall, in der Maria, Josef und das Jesuskind waren. Das wollten sie mit eigenen Augen sehen!

Zur gleichen Zeit streiften Kaspar, Melchior und Balthasar durch die Landschaft. Sie waren große Gelehrte der Sterne und des Himmels und so sahen sie auch an diesem Abend in den Nachthimmel. Plötzlich erschien über ihnen ein leuchtender Stern, der ihnen die Geburt Jesus verkündete. Sie machten sich mit Geschenken für das Jesuskind auf und folgtem dem Stern. Schließlich kamen auch sie an dem Stall an. Die Hirten und die Heiligen Drei Könige erkannten, dass in dieser Nacht wirklich der Sohn Gottes geboren war. Sie freuten sich, denn er würde viel Gutes für die Menschen tun.

Ihr habt noch nicht genug von der Geburt Jesu oder ihr interessiert euch mehr für die Bibelversion als die oben erzählte? Schaut doch mal in der Bibel nach:

Ankündigung der Geburt Jesu: Lukas 1,26-38

Die Geburt Jesu: Lukas 2,1-21; Matthäus 1,18-25

Die Huldigung der Sterndeuter: Matthäus 2,1-12

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